Die naturheilkundlich orientierte konservative Behandlung der akuten und chronischen Diskopathie - eine Alternative zur Operation!

Diskopathie ist ein Sammelbegriff für krankhafte Veränderungen an den Bandscheiben, insbesondere des Bandscheibenvorfalls. Hierbei kommt es zu einem Einriss im äußeren Faserring des Knorpelgewebes mit Austritt oder Vorquellen der gallertartigen Kernmasse. Folge ist häufig eine Einengung und / oder Kompression der an der Wirbelsäule entspringenden Nervenwurzeln durch den Vorfall selbst oder durch zusätzliche perineurale Quellungszustände (mechanisch durch Stauung, entzündlich oder auch allergisch ). Diese strukturellen Veränderungen lassen sich durch Computer-Tomographie oder Kernspin-Tomographie gut dokumentieren.

Wirbelsäule

Die notwendigen Behandlungsmaßnahmen ergeben sich aus dem klinischen Beschwerdebild.
Lähmungserscheinungen der Extremitäten, des Darmes oder der Blase machen einen sofortigen chirurgischen Eingriff nötig.
Bei Teilparesen ergibt sich je nach Beschwerdebild ein entsprechendes Zeitfenster für einen nichtoperativen Behandlungsversuch.
Fast alle anderen Diskopathien (und somit die Mehrzahl der Fälle) lassen sich konservativ günstig beeinflussen.
Der vorgefallene oder vorgequollene Diskusteil wird mit der Zeit durch Schrumpfung (Atrophie) die komprimierten Nervengewebe wieder freigeben. Dieser natürliche Besserungsprozess, der in der Regel 6 - 12 Monate dauert, kann durch geeignete Maßnahmen beschleunigt werden.

Faktoren wie

  • Wirbelsäulen-Fehlhaltungen
  • Beckenschiefstand
  • Muskelhartspann (asymmetrische Kontraktion der Rückenstreckmuskulatur)
  • Blockade der kleinen Wirbelgelenke
  • Gefühlsmissempfindungen
    und vor allem das
  • Schmerzgeschehen

bestimmen das jeweilige Beschwerdebild und erfordern folgende naturheilkundlich orientierte Behandlungskonzepte (Maßnahmen):

  • chiropraktische und / oder osteopathische allgemeine Mobilisation und Reposition
  • Massagen
  • Reflexbehandlungen wie Baunscheidt, Schröpfen, Akupressur, etc.
  • Neuraltherapie
  • Phytotherapie und Homöopathie

Die Behandlungsmaßnahmen werden je nach Schweregrad 1 - 3 mal wöchentlich durchgeführt.
Bei einsetzender Besserung wird das Konzept durch Krankengymnastik und / oder erweiterter ambulanter Physiotherapie ergänzt.

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